Le SWINGTET MANOUCHE
&
ROMANI WEISS.

Als der französische Sinti-Gitarrist Django Reinhardt und der Geiger Stéphane Grapelli
1934 das später legendäre „Quintet du Hot Club de France“ aus der Taufe hoben,
gründeten sie nicht nur eine der erfolgreichsten Bands ihrer Zeit, sondern schufen auch
den ersten eigenständigen europäischen Jazz-Stil. Diese ausschließlich mit
Saiteninstrumenten (Violine, Gitarren und Bass) gespielte Musik hob sich vollkommen von
allem ab, was man bis dato gehört hatte. Gleichzeitig gaben sie der reichen musikalischen
Tradition der Sinti, die vom Publikum zuvor häufig mit schmachtender „Zigeunerromatik“
gleichgesetzt wurde, eine neue und erfrischend moderne Sprache. Bis heute ist diese
Musiktradition äußerst lebendig und wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Immer wieder fanden aktuelle Einflüsse ihren Eingang in diese besondere Musik. Bebop
und Bossanova hinterließen genauso ihre Spuren wie auch Schlager und Chansons. Ein
markanter Vertreter dieser Weiterentwicklung ist der Berliner Sinto Romani Weiss, der
schon als Teenager mit seinen berühmten Cousins Häns’che und Martin Weiss auf den
großen Bühnen Europas zu erleben war. Nachdem er sich vor über zwei Jahrzenten vom
Tourleben verabschiedet hat, kehrt er nun auf die Bühne zurück.
Mit der neuen Band seines Cousins Manolito Steinbach, „Le Swingtet Manouche“, ist er ab
sofort wieder live zu erleben. Neben den Gitarristen Weiss und Steinbach laden Violinist
Sorin Ferat, Bassist Gerold Donker und Sänger Cole Chandler zu ebenso kurzweiligen wie
mitreißenden Konzerten ein.
Bandinfos: https://www.le-swingtet-manouche.de/

Le Swingtet Manouche

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Mit Jazz-Swing-Sänger Cole Chandler